Die Geschichte einer mutigen jüdischen Frau und ihrer Liebe zu einem Christen
Wegen der großen Nachfrage: Wiederholung der szenischen Lesung über Josefine Berney.
Wer bei der ersten Veranstaltung im Juni keinen Platz mehr bekommen hat, bekommt am Sonntag, 27. September 2026 um 18.00 Uhr in der Synagoge Laudenbach erneut eine Gelegenheit, die bewegende Geschichte von Josefine Berney zu erleben. Der Förderkreis ehemalige Synagoge Laudenbach führt zusammen mit der Theatergruppe Akt noch einmal die dramatisierende szenische Lesung „Mein Name ist Josefine Berney – Geschichte einer jüdischen Laudenbacherin“ auf.
Kernstück der Lesung ist ein fiktives Zwiegespräch zwischen der alleinerziehenden Josefine Berney im Jahr 1938 (Eliza Zeilmann) mit einer jungen Frau der Gegenwart (Helena Diel). Berichtet wird vom gemeinsamen Alltag der jüdischen Bevölkerung und ihren christlichen Nachbarn, aber auch von den Konflikten aufgrund der wachsenden Feindschaft gegen Juden.
Josefine Berney berichtet von ihrer Liebe mit einem christlichen jungen Mann und von ihrer monatelangen Inhaftierung wegen „Rassenschande“. Sie gibt Zeugnis vom Mut, Durchhaltevermögen, aber auch der Verzweiflung einer jüdischen Frau und ihrer Familie.
Möglich wurde die authentische Lebensgeschichte von Josefine Berney durch intensive Archiv-Recherchen von Georg Schirmer, der auch den Text verfasste. Regie führt Wolfgang Tröster. Daniela Schirmer, Bettina Röthlein und Georg Schirmer begleiten die Lesung mit musikalischen Beiträgen.
Wegen der begrenzten Plätze in der Synagoge ist eine Anmeldung per Mail unter info@synagoge-laudenbach.de notwendig. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Förderkreises sind willkommen.
Alle Plätze bereits belegt!