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Lesung

  • Förderkreis Ehemalige Synagoge Laudenbach e.V. 18 Bandwörthstraße Karlstadt, BY, 97753 Deutschland (Karte)

Mitglieder der Theatergruppe AKT und des Fördervereins Ehemalige Synagoge Laudenbach e.V. gehen mit einer dramatisierenden szenischen Lesung dem bewegenden Schicksal einer jüdischen Frau aus Laudenbach nach. Kernstück des Abends ist ein fiktives Zwiegespräch zwischen der alleinerziehenden Josefine Berney im Jahr 1938 (Eliza Zeilmann) mit einer jungen Frau der Gegenwart (Helena Diel). Berichtet wird vom gemeinsamen Alltag der jüdischen Bevölkerung und ihren christlichen Nachbarn aber auch von den Konflikten aufgrund der wachsenden Feindschaft gegen Juden. Josefine Berney berichtet von ihrer Liebe mit einem christlichen jungen Mann und von ihrer monatelangen Inhaftierung wegen „Rassenschande“. Sie gibt Zeugnis vom Mut, Durchhaltevermögen aber auch der Verzweiflung einer jüdischen Frau und ihrer Familie. Möglich wurde die authentische Lebensgeschichte von Josefine Berney durch monatelange Archiv-Recherchen von Georg Schirmer, der auch den Text verfasste. Regie führt Wolfgang Tröster.

Die Veranstaltung findet in der Synagoge Laudenbach im Rahmen des Jubiläums „600 Jahre jüdisches Leben in Laudenbach“ statt. Daniela Schirmer, Bettina Röthlein und Georg Schirmer begleiten die Lesung mit musikalischen Beiträgen.

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7. Juni

Offene Synagoge